Was wäre, wenn Jesus zu Besuch käme?

Das war schon eine interessante Geschichte gewesen. Jesus war auf seinem Weg durch die damalige Bezirksgrenzstadt Jericho gekommen und hatte dort diesen höheren Zollinspektor auf einem Baum sitzend entdeckt. Nun, was macht ein Grenzbeamter auf einem Baum? Die Bibel berichtet, dass dieser Mann wissen wollte, wer Jesus wirklich sei, und dass er sich wegen seiner geringen körperlichen Größe von dieser Baumposition aus Überblick verschaffen wollte. Das mag eine peinliche Situation gewesen sein, dort vor aller Öffentlichkeit entdeckt zu werden. Und dann lud sich dieser Jesus auch noch selbst bei ihm ein. Doch die Reaktion dieses Mannes macht deutlich, dass er sich über diesen unerwarteten Besuch von Herzen gefreut hat. Auf jeden Fall hat diese Begegnung mit Jesus sein Leben total verändert.
Ich habe mir vorzustellen versucht, wie mir zumute wäre, wenn Jesus meine Wohnung betreten wollte. Wir sind ja kaum noch gewohnt, unerwartet Besuch zu empfangen. Würde er sich bei uns zu Hause fühlen? Könnten wir ihm alle Zimmer zeigen? Oder hätten wir einiges erst zu korrigieren, in Ordnung zu bringen? Wie würde er darauf reagieren, wie wir miteinander umgehen, was wir lesen, was wir uns alles anschauen?
In Wirklichkeit braucht er nicht erst zu kommen. Er kennt jetzt schon alle unsere Verhältnisse und nicht nur das, auch die Begierden und Sehnsüchte unserer Herzen, die so oft von der Ichsucht bestimmt sind. Am peinlichsten aber ist, dass er, der große Erlöser, weiß, welch armselig kleines Eckchen wir Christen für ihn reserviert halten.

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Die Zukunft macht mir keine Sorgen!

Was kommt in den nächsten Tagen, Monaten und Jahren auf uns zu? Oft verwandelt sich innerhalb von Sekunden ein Traum in einen Alptraum. Ein Unfall oder eine Krankheit, die plötzliche Kündigung oder der Tod einer geliebten Person können jeden von uns jederzeit treffen und aus der Bahn werfen.
Was bringt die Zukunft? Wir wissen es nicht und können es nicht wissen! Wen wundert es, dass sich viele an die Astrologie, an Wahrsager und Totenbefrager halten und ihr Leben deren Aussagen entsprechend einrichten?! Männer und Frauen aller Altersgruppen und Schichten klammern sich an den Strohhalm dieses nebulösen Zukunftswissens, bei dem man nie weiß, ob es stimmt oder nicht. So lebt man denn sein Leben, hin und hergeworfen von »Glück« und »Unglück«, von Ungewissheit, Angst und Schicksalsgläubigkeit, ohne wirkliche Hoffnung.
Wie anders ist dagegen die Sicherheit und Geborgenheit in den Verheißungen Gottes in der Bibel. Da wird uns zum Beispiel Jesus Christus in dem Bild des guten Hirten vorgestellt, der seine Herde liebevoll führt und beschützt. Die Liebesbeziehung zwischen Hirte und Schafen, zwischen Gott und Menschen ist gegenseitig, wie auch unser Vers andeutet. Und wenn die Katastrophen des Lebens über uns hereinbrechen, so lenkt Gott in seiner völligen Weisheit und Liebe alle Dinge so, dass sie sich letztlich als gut für uns herausstellen. Diese Hoffnung gibt dem Gläubigen eine Ruhe und Geborgenheit, wie sie der Unglaube niemals finden noch verstehen kann.

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Eine erstaunliche Gabe Gottes

Der Schöpfer hat den Menschen verschiedene Fähigkeiten und Gaben gegeben. Jedem hat er eine individuelle Veranlagung »in die Wiege« gelegt. Etwas allerdings ist allen Menschen gleichsam anvertraut: das Gespür für die Ewigkeit. Der weise Salomo wusste vor etwa 3.000 Jahren zu berichten: »Auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt« (Prediger 3,11).
Jeder Mensch hat tief in sich diese Ahnung von etwas Unvergänglichem! Doch die greifbaren, zeitlichen Dinge machen uns oftmals taub für den leisen Ruf aus dem Innersten unserer Seele. Leider wird uns diese Sehnsucht erst dann bewusst, wenn wir die Werte, mit denen wir unser Leben auszufüllen suchen, nicht länger behalten können und wenn unsere Lebenskraft durch Krankheit und Alter schwindet. Erst wenn eine Krankheit an Leib und Seele nagt, wird bei manchem das tiefe Bewusstsein für die Ewigkeit wach. Dann fängt man plötzlich an, über Gott nachzudenken.
Der Psalmist stellt fest, dass auf Gott absolut Verlass ist. Er ist wie ein Fels, auf dem man sicher stehen kann. Unsere Lebenskraft schwindet, aber die Gottesbeziehung kann wachsen. Und darauf kommt es an. Denn durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus will Gott uns ewiges Leben schenken. Er kann dafür sorgen, dass die Sehnsucht nach Ewigkeit in unseren Herzen Erfüllung findet. Wenn wir diese bei Gott suchen, werden wir nicht enttäuscht werden, sondern froh dem Bekenntnis des Psalmisten zustimmen.

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Was kommt zuerst?

Unglaublich, da unterhält sich Jesus mit einem jungen Mann, der von Kindesbeinen an die schwierigen Gebote Gottes gehalten hat und antwortet ihm auf seine Frage, was er tun müsse, um in den Himmel zu kommen: Er solle alle seine Reichtümer verkaufen und den Erlös den Armen geben. Genügt denn Gott nicht einmal das Halten aller Gebote?
Abgesehen davon, ob der junge Mann die Wahrheit gesagt hat, es geht vor allem um die Aufforderung, Gott, der uns alles gegeben hat, wiederzulieben – und zwar mehr als die Sachen, die er uns geschenkt hat. Sei es nun unser Vermögen, unser Können oder unseren Beruf.
Also brauchen wir nicht unsere Fähigkeiten zu verstecken und die beruflichen Chancen verstreichen zu lassen und als Eremiten oder Bettler zu leben. Gott will aber, dass er die erste Stelle in unserem Leben einnimmt. Mit weniger gibt er sich nicht zufrieden. Und teilbar ist dieser Platz auch nicht: Entweder Geld, Beruf, Karriere und Ego werden Sinn und Inhalt unseres Lebens, oder Gott! Wer dafür lebt, irdischen Reichtum anzuhäufen, rennt an Gottes Ziel mit unserem Leben und unserem Beruf vorbei.
Bei allem soll ich für den ewigen Gott leben und mich nicht Dingen hingeben, die »von Rost und Motten zerfressen werden«. Gott will uns helfen, damit unser Leben aus seiner Sicht nicht verspielt wird, sondern einen Wert hat, der über diese Zeitlichkeit hinaus geht. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht?

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Wie können Familien Gottes Segen erleben?

Wer wünschte sich das nicht? Gottes Segen für unsere Familien?! Das habe ich immer wieder selbst bei nicht gläubigen Menschen erlebt: Sie bedankten sich, wenn ich ihnen anbot, für sie und ihre Familien zu beten. Ja, das Sprichwort »An Gottes Segen ist alles gelegen!« kennen die meisten, auch wenn sie nicht danach leben. Viele denken wohl, dass der Segen Gottes so etwas ähnliches wie ein Lottogewinn sei, der überraschend zu einem kommt, aber meistens eben doch nicht, also hofft man weiter.
Doch Gottes Segen ist etwas völlig anderes! Es meint nicht, dass es uns und unseren Familien in äußerlichen Dingen plötzlich gut geht, dass alle immer gesund sind und keiner arbeitslos wird oder bleibt! Es ist nicht unbedingt die stete Bewahrung vor allen Unfällen und Schwierigkeiten im täglichen Leben. Gottes Segen ist vielmehr das wohlwollende und gütige Auf-uns-sehen Gottes. Daraus erwächst das Wissen um das liebende und fürsorgende Gutmeinen Gottes mit denen, die ihn lieben. Warum hatte Gott zum Beispiel einst Obed-Edom und seine Familie gesegnet? Nun, dieser Obed hatte sozusagen Gott in sein Haus aufgenommen, hatte sich ihm zur Verfügung gestellt und Gott zum Mittelpunkt seiner Familie gemacht. So können auch wir heute den Segen Gottes in unseren Familien erfahren, wenn wir Gott durch Jesus Christus in unserem Leben Mittelpunkt werden lassen. Wenn er alles bestimmt, anordnet und regelt, unsere Arbeit und unsere Freizeit, dann liegt auf allem der wunderbare Glanz des göttlichen Segens.

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Die Losung für heute

Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.

5. Mose 10,18-19

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.

Matthäus 25,34.36

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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