»Dein Bruder ist dort unten.«

Der Bautrupp arbeitete im Osten Londons. Große Rohre wurden in tiefe Gräben verlegt. Plötzlich stürzte eine Erdwand ein, sie war möglicherweise nicht richtig abgesichert, und einige Arbeiter wurden unter den Erd- und Sandmassen begraben. Während des ersten Durcheinanders, als alle voller Aufregung hin und her liefen, sammelte sich rasch ein Menge sensationshungriger Menschen am Rand der Grube. Sie wollten nur zusehen, wie die Leute versuchten, die Verschütteten zu befreien.

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Wirkliches Leben finden

Gott hat uns einen ausgeprägten Lebenswillen gegeben. Es ist deshalb natürlich, dass wir dieses Leben pflegen, fördern und erhalten. Tragisch ist allerdings, dass sich der von Gott gelöste Mensch zu einem Egoisten entwickelt hat. Er ist überzeugt, dass er – ohne Rücksicht auf andere – alles tun muss, sein eigenes Leben vor Unannehmlichkeiten zu schützen: Er umgibt sich mit einer Schutzzone gegen Menschen, die seinen Interessen nicht dienlich sind. Sein persönliches Wohlergehen ist ihm äußerst wichtig. Opferbereitschaft bringt ihm nichts ein. Er ist überzeugt, dass Gesundheit, Reichtum und Vergnügen die Beweise für ein erfolgreiches Leben sind, und merkt nicht, dass er dabei zu einem unersättlichen Monster wird. Die Lebenssucht hat ihn gepackt. Seine Sorgen mehren sich. In schlaflosen Nächten quälen ihn Zukunftsängste. Er ist im Grunde einsam und freudlos geworden. Alle Segnungen, die Gott für ein wirklich erfülltes Leben bereithält, kennt er nicht.

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Totale Kontrolle

Noch vor wenigen Jahren spotteten viele über diese apokalyptische Aussage der Bibel. Das »Tier« ist das Sinnbild für einen Weltherrscher, der nur denjenigen wohlgesinnt ist, die sich ihm unterwerfen, ihm göttliche Ehren geben und seine Auflehnung gegen Gott unterstützen werden. Noch vor einigen Jahrzehnten fehlte die Vorstellungskraft für ein weltweites Informationssystem für alle Menschen und dass deren Kontrolle überhaupt realisierbar sein würde, und die prophetischen Aussagen der Bibel wurden in das Reich der Phantasien verwiesen.
Wer jedoch heute die rasante Globalisierung der Wirtschaft beobachtet, die Zentralisierung der Marktmacht auf wenige Weltkonzerne, die Einführung weltweit einheitlicher Zahlungsmittel (Kreditkarten), die Vernetzung der Kommunikationssysteme und Computernetze, die sekundenschnelle Identifizierung von Lebewesen über genetische Ausweise und die weltumspannende Lokalisierung und Kontrolle mittels Satelliten usw., dem kann schon ein wenig mulmig dabei werden.
Genauso, wie viele andere Vorhersagen der Bibel bereits in Erfüllung gegangen sind, wird die Bibel auch weiterhin Recht behalten und sich damit als das von Menschen aufgeschriebene Wort Gottes erweisen. So wie die Bibel Anfang und Ende dieser Erde beschreibt, redet sie auch von Gottes Zielen für unser Leben und der Möglichkeit, in einer chaotischen Welt in Harmonie mit ihm zu leben.
Und weil er der Schöpfergott ist, sollte man ihn ernst nehmen. Auch wenn uns manches noch unverständlich erscheint.

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Die Ratlosigkeit wächst

Wohin wir auch schauen – es kriselt überall in der Welt. Wirtschaftskrisen, bewaffnete Auseinandersetzungen, Umweltkatastrophen mit immer schlimmeren Auswirkungen. Fast überall das gleiche Bild – alles ist geprägt von Ratlosigkeit. Der ehemalige Bundespräsident Dr. Walter Scheel sagte einmal: »Das Gefühl des Versagens und der Unzulänglichkeit wächst und zugleich das der Unsicherheit und der Hilflosigkeit. Wir stehen auf schwankendem Boden. Die Orientierungspunkte sind nicht mehr da, Daten, denen wir gestern vertrauten, stimmen heute nicht mehr und niemand weiß, was morgen gelten wird.« Hinzu kommen noch die persönlichen Krisen im Leben des Einzelnen. Familien zerbrechen, Arbeitslosigkeit, die Armut nimmt auch in Deutschland zu, und man fragt sich zu Recht: »Was wird morgen sein?«
Dabei gibt es eine Hilfe in allen Lebenslagen. Gottes Wort, die Bibel, zeigt uns die Gedanken Gottes mit uns. Gott fordert uns auf, umzukehren zu ihm. Die Ursache der Misere der Menschheit liegt doch in der Abkehr von Gott. Der Mensch will von Gott nichts mehr wissen, hat ihn für tot erklärt oder verhält sich, als gäbe es ihn überhaupt nicht.
Gott aber liebt den Menschen und schenkt uns in Jesus Christus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn, den Ausweg aus der Ausweglosigkeit. In ihm hat er alles getan, was notwendig war, um den Menschen mit sich zu versöhnen. Jetzt liegt es an uns, das Angebot Gottes anzunehmen, »Ja« zu sagen zu dem Werk der Erlösung in Jesus Christus. Jesus ruft uns zu: »Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben« (Matthäus 11,28).

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Angst

Notvolle Situationen machen uns Angst. Und in unserer Zeit nehmen Ängste zu. Irgendwie gehört die Angst zum Menschsein dazu. Da spielt auch das Alter der Menschen keine Rolle. Als unser Sohn 12 Jahre alt war, lag er gut drei Monate krank im Bett. Sein Immunsystem war angegriffen, er war blass und fiebrig. Vom »Immunsystem« hatte er schon gehört, seine Angst war nun, AIDS zu haben. Es handelte sich jedoch um eine Lungenentzündung. Menschen haben massenweise Angst, fühlen sich bedroht von allen möglichen Dingen. Die atomare Bedrohung bringt viele auf die Straße. CASTOR-Transporte und Endlagerung sind nur zwei Schlagworte unserer Tage. Obwohl heute alles auf Sicherheit ausgelegt ist, bleibt die Angst unser Begleiter. Bewegungsmelder, Scheinwerfer, Frauenparkplätze, Airbags im Auto, Selbstverteidigungskurse und vieles anderes mehr sollen uns Sicherheit geben, doch die Angst bleibt.
Woher kommt die Angst eigentlich? Psychologen reden von der Urangst beim Geburtsvorgang, wenn das Baby aus der Geborgenheit des Mutterleibes in die Welt hinein geboren wird. Doch viel schwerer wiegt, dass der Mensch von Gott getrennt ist und in den Bedrohungen des Lebens keinen Rückhalt mehr findet. Die Überwindung der Angst ist dann möglich, wenn der Mensch sich in der Hand eines Stärkeren weiß und sich dieses Rückhalts gewiss ist. Wer sich auf Jesus Christus verlässt, hat den stärksten Rückhalt, den es gibt, denn er hat sogar den Tod überwunden. Wie schlimm es auch kommen mag, wer auf Jesus vertraut, kann gewiss sein, dass er zuletzt bei ihm geborgen sein wird. Solche Gewissheit nimmt die Angst weg.

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Die Losung für heute

Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.

5. Mose 10,18-19

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.

Matthäus 25,34.36

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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