Echte Freunde sind Mangelware!

Haben Sie solch einen Freund? Einen, der Sie wirklich liebt, so wie Sie sind, und das nicht nur gelegentlich, sondern ständig? Einen, der auch dann noch zu Ihnen hält, wenn es Ihnen ganz dreckig geht und sich andere von Ihnen abwenden? – Wenn Sie solch einen Freund haben, dann dürfen Sie sich glücklich schätzen!
Aber weiter gefragt: Sind Sie für einen anderen solch ein Freund, eine bewährte Stütze und Hilfe, auf die er sich verlassen kann? Denn das ist ja klar: Wahre Freundschaft kann kein einseitiges Verhältnis sein, sondern besteht aus gegenseitigem Geben und Nehmen.
Solche idealen Freundschaften, wie sie im heutigen Tagesvers der König Salomo beschreibt, scheinen in unserer Zeit selten zu sein. Aber auch schon vor hundert Jahren schrieb die österreichische Schriftstellerin Ebner-Eschenbach: »Es gibt wenig aufrichtige Freunde – die Nachfrage ist auch gering.« Und diese Nachfrage dürfte seitdem noch mehr zurückgegangen sein. Denn die Parole lautet weithin: »Ich komme selbst zurecht, ich brauche keinen anderen.« Und so hat denn fast jeder weit mehr Rivalen als Freunde. Der vordergründig geringe Bedarf an echter Freundschaft beruht jedoch weitgehend darauf, dass andererseits kaum jemand mehr bereit ist, sich selbstlos und dauerhaft für einen anderen einzusetzen. Dabei sehnen sich so viele nach wahrer Freundschaft, die gerade in unserer Zeit der Vermassung und Vereinsamung so dringend notwendig ist. Doch über allem Streben nach menschlicher Freundschaft sollte niemand vergessen, sich die Freundschaft und den Beistand Gottes zu sichern.

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Bei Gott gibt es keine krummen Dinger!

Kein Mensch wird gerne übers Ohr gehauen und niemand freut sich, wenn er hintergangen und belogen wird. Aber wenn es um unser Handeln gegenüber anderen geht, nehmen wir es doch nicht immer so genau, oder?
Gott ermahnt uns, jedem das zu geben, was ihm gehört und zwar nicht nur gegenüber einzelnen Menschen, sondern auch unseren Arbeitgebern und (staatlichen) Institutionen. Mal Hand aufs Herz: Wie war das mit meiner letzten Steuererklärung oder der letzten Fahrt über außereuropäische Grenzen? Gott erwartet auch in Kleinigkeiten unsere Treu und Ehrlichkeit. Und dazu gehört es selbstverständlich, alle Angaben von sich aus vollständig zu machen, und nicht darauf zu hoffen, dass nicht unangenehm nachgefragt wird.
Außerdem hat der Ehrliche eine wesentliche Sorge weniger: Er kann unbekümmert und ohne schlechtes Gewissen allen Anfragen und Prüfungen gegenübertreten. Egal ob es sich dabei um die Wirtschaftsprüfung, Steuerfahndung, den Zöllner oder sogar Gott selbst handelt. Aber die Ermahnung geht noch weiter: Auch Achtung und Ehre sollen wir niemandem entziehen, dem sie gebührt. Leider gibt es anscheinend so viel zu kritisieren, dass wir meinen, jeden beschimpfen zu dürfen. Deswegen werden die Abteilungsleiter, Firmenbosse, Kollegen, Staatsoberhäupter, Beamten, Polizisten, und viele andere eben nicht geehrt, sondern verspottet. »Kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles ist bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben«, sagt die Bibel (Hebräer 4,13).

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Alles richtig und doch zu wenig

Manchmal kann man bei der Erziehung seiner Kinder auch wichtige Dinge für sein eigenes Leben lernen. Vor einiger Zeit zum Beispiel kam mein Sohn mit einer Mathe-Arbeit heim. Ich fragte ihn: »Na, wie war’s?« Er antwortete: »Alles, was ich gerechnet habe, war zwar richtig, aber ..« Dennoch hatte er ein »Nicht-Genügend«. Wie das? Er hatte von den geforderten Beispielen viel zu wenige geschafft. Diese waren zwar richtig, aber eben zu wenige, um die geforderte Mindestpunktzahl zu erreichen, welche man benötigte, um gerade noch ein »ausreichend« zu bekommen.

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Glauben heißt Vertrauen

Ein Raunen der Erleichterung ging durch die Menge, als im Jahr 1859 der Seiltänzer Charles Blondin seinen Fuß wieder auf festen Boden setzte. Er hatte gerade mit einem Mann auf dem Rücken die Niagarafälle auf einem Hochseil überquert. Vorher hatte er vor den Augen aller Zuschauer sein Können unter Beweis gestellt, indem er allein auf dem Seil den Wasserfall überquerte. Trotzdem wäre wahrscheinlich niemand von uns bereit gewesen, mit ihm zusammen das Seil zu betreten, geschweige denn auf seinen Rücken zu klettern. Wir hätten ihm gerne die Fähigkeit dazu bestätigt, ihm jedoch kaum soweit unser Vertrauen geschenkt, dass wir uns persönlich mit ihm zusammen auf diesen Hochseilakt eingelassen hätten.

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Und er sagte zu mir: Welkom thuis!

Vor einiger Zeit machte ich einen Besuch in Togo. Für die, die das nicht wissen: Es ist ein Land in Westafrika. Ich wurde dahin eingeladen, um Vorträge über die Bibel zu halten. Es ist ein schönes Land. Aber vieles ist anders als daheim. Vor allem lauter dunkelhäutige Menschen, das tropische Klima und die vielen Krankheiten! Es war eine interessante, schöne und lehrreiche Zeit, in der ich viel Neues erlebte. Dann kam der Abreisetag. Irgendwie fühlte ich mich erleichtert. Ich war nicht krank geworden, und mit der Sprache hatte es auch geklappt. Kurz gesagt: Ich war froh, dass der Besuch so gut gelungen war. Und ab ging es ins Flugzeug.

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Die Losung für heute

Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.

5. Mose 10,18-19

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.

Matthäus 25,34.36

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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