Totalschaden

Da ich schon immer ziemlich neugierig war und gern wissen wollte, was alles auf mich zukommt, suchte ich eines Tages eine Wahrsagerin auf. Die sah in meinen Händen und in den Karten ganz erstaunliche Dinge. Unter anderem, dass ich ein ziemlich unerschrockener, ja rücksichtsloser Autofahrer war, was ich auch kleinlaut zugeben musste. Daraufhin setzte die alte Frau ihren übrigen »Vorhersagen« die Krone auf, indem sie mir drohend einen Totalschaden innerhalb der nächsten sechs Wochen prophezeite. In einer Linkskurve würde es geschehen, wobei ich aber mit leichten Blessuren und dem Schrecken davonkäme.
In der folgenden Nacht erlitt ich den Unfall mehrfach im Traum, und am nächsten Morgen habe ich mein Auto sofort Vollkasko versichert. Sechs Wochen lang sah ich den Unfall immer wieder auf mich zukommen, besonders, wenn es in eine Linkskurve ging. Und jeden Morgen dachte ich: Heute passiert’s! Aber seither sind mehr als zwanzig unfallfreie Jahre vergangen. Gott sei Dank!
Als ich Christ wurde, habe ich Gott um Vergebung für diesen Gang zur Wahrsagerin gebeten, und er hat mir diese und alle anderen Sünden vergeben.
Der Herr, unser Gott, warnt uns sehr eindringlich davor, Hilfe und Rat bei Wahrsagern zu suchen, weil wir uns dadurch dem Teufel ausliefern. Das führt dann, wenn’s dabei bleibt, zu einem Totalschaden der Seele, der in alle Ewigkeit nicht mehr repariert bzw. rückgängig gemacht werden kann.

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Der erste Schritt

Beim Besuch der Buchmesse fiel es nicht nur mir auf, wie erstaunlich viele Predigten gehalten und Bücher geschrieben werden, die sich ausschließlich mit Techniken und Möglichkeiten beschäftigen, Menschen zu helfen, mit ihren Problemen, Beziehungskrisen, Schmerzen und Kämpfen fertig zu werden.
Natürlich ist es wichtig über Alltagsdinge zu predigen und »Wiemach- ich’s-richtig« Bücher zu schreiben. Aber ohne den Menschen die großen biblischen Wahrheiten über Gott, seine Macht, seine Souveränität, seine Gnade und seine Erlösung in Jesus Christus nahezubringen, werden sie kein solides geistliches Fundament für das betreffende Leben legen können.
Erst wenn wir die Realität dieser großen biblischen Wahrheiten akzeptieren, haben wir eine gesunde Basis, um ein erfülltes Leben zu führen. Wenn wir einmal den Herrn so erkennen, wie es Jesaja tat, der ihn »den Hohen und Erhabenen« nannte (Jesaja 57,15), dann werden wir genügend Festigkeit im Leben finden um jeder Schwierigkeit zu begegnen.
Was wird in der Regel geraten, wenn eine Ehe auseinanderzufallen droht? Sprich mit einem Eheberater, besuche eine Therapie oder lies ein bekanntes Buch über glückliche Ehen. Diese Vorschläge mögen in gewisser Hinsicht bestimmt ihre Berechtigung haben, aber der erste Schritt um Probleme zu lösen ist: wir müssen sicher stellen, dass wir eine richtige Beziehung zu Gott haben und seine Weisheit suchen.
»Herr, hilf uns, auf dich und auf dein Wort als ersten Schritt zur Lösung unserer Probleme zu schauen.«

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Der Therapeut

Als ich Hilfe suchte, um mit mir und dem Leben besser zurechtzukommen, fand ich einen Psychotherapeuten. Zwei Jahre lang legte ich ihm in Einzel- und Gruppengesprächen mein Leben offen, und zwar von Geburt an. Während der Therapie habe ich meinen ganzen Lebenslauf mit allen Erlebnissen aufgeschrieben. Ein Manuskript von 240 Seiten. Falls es einmal veröffentlicht würde, sollte es meinem Therapeuten gewidmet sein, der mir schon ziemlich früh das »Du« angeboten und den ich in den Jahren wie einen Freund schätzen gelernt hatte. »Meinem Freund und Helfer Rolf gewidmet«, – so oder ähnlich. Als ich mir dazu seine Zustimmung holen wollte, reagierte er ziemlich heftig. »Ich bin doch nicht dein Freund, sondern dein Therapeut, und eine Freundschaft zu einem Patienten kann nie echt sein oder gut werden!«
Ein paar Jahre später lernte ich dann einen anderen »Therapeuten« und »echten« Freund kennen. Durch ihn erfuhr ich sofort spürbare Hilfe und zwar von heute auf morgen, nachdem ich ihm mein verpfuschtes Leben mit all meiner Schuld anvertraut hatte. Durch ihn wurde ich ein ganz neuer Mensch und er blieb bis heute der allerbeste Freund, den es gibt. Immer ist er für mich da und keine Stunde möchte ich ihn missen! Sein Name lautet: Jesus Christus! Der redet nicht nur von Hilfe, er ist die Hilfe persönlich! Denn niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Das hat der Herr Jesus am Kreuz für mich getan.
Als ich Rolf von meinem neuen »Freund und Therapeuten« erzählte, sagte er: »Ja, damit hast du ausgesorgt!« Das wünsche ich auch ihm von ganzem Herzen!

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Gut gesagt

Manche Sätze werden so gut formuliert, dass ich sie direkt aufschreiben muss. Auf jeden Fall will ich sie mir merken. Manche Sätze sind wegen ihrer Einprägsamkeit berühmt geworden und man gebraucht sie heute als Sprichwörter. Manchmal trifft auch ein Satz so genau eine Situation, dass damit alles gesagt ist.
Aber hier ist es noch ganz anders. Die Diener der Geistlichkeit sollten eigentlich diesen Wanderprediger Jesus von Nazareth greifen und mitbringen. Als sie aber zu ihm kamen, waren sie so fasziniert von dem, was sie hörten, dass sie unverrichteter Dinge wieder zurückkehrten. Auf die Frage der Hohenpriester, warum sie ihn nicht gefasst haben, antworteten sie mit unserem Eingangswort. Eigentlich ist das keine Antwort auf die Frage.
Aber Jesus war einer, der nicht nur klug redete, der nicht nur schöne Sätze formulierte, er war einer, der ins Herz traf, der genau wusste, was der einzelne Zuhörer brauchte. Etwas derartiges hatten sie noch nicht erlebt. Sie hatten sicher vielen theologischen Erörterungen der gelehrten Geistlichkeit zugehört, aber dass einer so klar verständlich von Gott sprach und die Liebe Gottes erfahrbar darstellte, das machte ihnen ihr eigentliches Vorhaben unmöglich.
Er kennt auch uns heute, und wenn wir uns auf sein Wort in der Bibel einlassen, werden wir erfahren, dass er uns ins Herz gesehen hat und wir ihm nichts vormachen können. Wer sich dann von ihm etwas sagen lässt, wird bleibenden Nutzen für diese Zeit und für die Ewigkeit daraus ziehen.

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Ist die Bibel Gottes Wort?

Kritiker haben immer wieder behauptet, durch das über viele Jahrhunderte hinweg erfolgte Abschreiben der biblischen Texte sei die Bibel derart verfälscht worden, dass man heutzutage deren Originalwortlaut nicht mehr nachvollziehen könne. Auch seien Manipulationen am Text vorgenommen wurden, um historische Ereignisse im Nachhinein als »Vorhersagen« darzustellen oder aber um die eigene religiöse Meinung im Bibeltext festzuschreiben.
Allerdings kann niemand als Gott selbst einen Menschen von der ewigen Gültigkeit der Bibel überzeugen. Und er hat es immer wieder getan. Außerdem hat es noch keine geschichtlichen oder archäologischen Fakten gegeben, die mit der Bibel unvereinbar wären. Widersprüche entstehen nur da, wo Menschen die wissenschaftlichen Fakten auf ihre, d. h. auf Gottlose Weise deuten.
Obwohl es eine Unzahl von Angriffen auf die Bibel gegeben hat, konnte sie bis heute weder vernichtet, noch so verändert werden, dass der ursprüngliche Sinn einzelner Aussagen verloren gegangen wäre. Ein Beispiel: Im Jahr 1947 fand man in einer Höhle am Toten Meer unter einigen alten Schriftrollen auch eine Jesajarolle, die über 1000 Jahre älter ist als alle anderen bis dahin verfügbaren hebräischen Bibelhandschriften. Beim Textvergleich entdeckte man, dass unser heutiger Jesajatext gegenüber dem vor 2100 Jahren in Qumran aufgeschriebenen fast unverändert ist. Aber nicht nur das, sondern ca. 200 Jahre später, nämlich zur Zeit Jesu, sind viele der Vorhersagen des Jesaja eingetroffen. Hätte man sie nachträglich in den Text eingefügt, müssten sie in der Qumranrolle fehlen.

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Die Losung für heute

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Psalm 23,5

Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.

1. Korinther 15,26

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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