»Mit Güte ist da nichts zu machen!«

Das entgegnet mir ein Vater, als ich mit ihm das Verhalten seines Sohnes in der Schule bespreche. Ich merke sofort: Er hat eine ganz bestimmte Vorstellung. Für ihn ist Güte Weichheit, augenzwinkerndes Durchgehenlassen und eigentlich immer irgendwie Dummheit. Manch einer sagt heute, in der Erziehung unserer Kinder fehle die Strenge und Härte. Ist es nicht vielmehr so, dass Güte und Barmherzigkeit fehlen? Oft gewinne ich den Eindruck – wie auch in diesem Gespräch -, dass Eltern nur selten gut mit ihren Kindern reden und auch selten wirklich gut über ihre Kinder sprechen können. Manche Eltern sehen sich mit ihren Kindern einem enormen Konkurrenz- und Leistungsdruck ausgesetzt: In der Schule, in der Freizeitgestaltung. Da bleibt wenig Raum für gute Worte, für das unverzichtbare Nachdenken über die Kinder und das Sich-hinein-versetzen in ihre Situation. Auch Ersatz-Gütigkeiten materieller Art treten an die Stelle echter persönlicher Zuwendung. Güte hat etwas mit Qualität und Echtheit zu tun und nichts mit dümmlicher Weichlichkeit. Güte lässt den Dingen auch nicht ihren Lauf: Sie geht nach, hakt nach, hat Zeit und langen Atem. Güte verschließt auch nicht die Augen vor dem Bösen; aber alle Maßnahmen haben nur das Ziel, dem Kinde wohlzutun, ihm auf den rechten Weg zu helfen.
Die Bibel sagt uns, dass allein Gott wirklich gut ist, und dass aber seine Güte uns anleiten will zu ihm umzukehren. Wer die Güte Gottes in seinem eigenen Leben erfahren hat, dem gelingt es auch etwas davon weiter zu geben. Als Eltern haben wir dafür in der Erziehung unserer Kinder ein weites Betätigungsfeld – an jedem Tag wieder neu.

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Jesus: gesegnet!

In der Abenddämmerung herrschte auf den Straßen eine merkwürdige Unruhe. Jesus war in der Gegend! Wie ein Magnet zog er die Leute an. Überall, wo er auftauchte, kroch das Elend aus den Löchern. Aber auch gesunde Menschen faszinierte er derart, dass sie oft tagelang bei ihm blieben. Es war mehr als Solidarität mit den Leidenden, mehr als Verständnis für ihre Not und ihre Leiden.
Der Herr Jesus kannte nicht nur die Not der Leute, sondern griff entscheidend ein und rettete alle aus ihrem Jammer, die zu ihm kamen. Da lagen sie am Wegesrand: Lahme, Blinde, Aussätzige, für die keiner mehr einen Pfifferling gab. So zog er eine Segensspur durch das »Land des Todesschattens«. Güte und Huld folgten ihm, und später sagte Petrus, er habe ihn selbst erlebt, Jesus von Nazareth, wie Gott ihn »mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und heilend alle, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm« (Apostelgeschichte 10,38). Auf diesem Weg zog er weiter, bis die Henker ihm selbst die Nägel in Hände und Füße rammten. Er segnete, die ihm fluchten. Er betete für die, die ihn verfolgten. Er heilte die Kranken und machte die vom Teufel Besessenen mit einem Wort frei! Er nahm die kleinen Kinder auf die Arme und segnete sie. Und den von Angst Gepeinigten gab er Mut. Müdegewordene richtete er auf. Trauernden gab er göttlichen Trost. Welch ein wunderbarer Gott begegnet uns da in Jesus Christus. Einzigartig, einmalig in Seiner Liebe, Gnade und Freundlichkeit – in allem, was er tat und war. Und Sie? Er möchte auch Ihnen helfen – alles neu machen!

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In der Erziehung versagt! – Was nun?

»Ich habe den Eindruck, dass ich versagt habe. Dabei habe ich es doch gut gemeint. Mein Kind sollte die bestmögliche Ausbildung bekommen. Und es sollte nicht zurückstehen, wenn die Freunde von Tennis, Reiten, Ballett und Theater sprachen.« Kennen wir solche Selbstanklagen? Soll mein Kind nicht mit Freunden Tennis spielen? Schade ist nur, dass oft die Vereinsspiele am Sonntag durchgeführt werden. Wenn man ein guter Spieler ist, kann man die Mannschaft doch nicht im Stich lassen! Aber nun haben die Freunde solchen Einfluss auf das Kind bekommen, dass es nicht mehr mit in die Gemeinde gehen will. So entfremdet sich die Tochter/der Sohn immer mehr von den Gläubigen und wird eben ein Mensch mit anderen Interessen. War ich zu großzügig? War ich vielleicht sogar stolz, dass mein Kind anerkannt und erfolgreich ist in den Bereichen, die heute gefragt sind? Da gehen Türen auf. Aber da gehen auch Türen zu! Ein griechischer Denker hat einmal gesagt: »Nenne mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.« Nicht nur wir üben Einfluss auf unsere Kinder aus, andere prägen sie auch, und die Frage ist, wer einen nachhaltigeren Einfluss auf sie ausübt.
»Trachtet zuerst .« – Auch die Erfüllung unseres Wunsches, dass unsere Kinder in den Himmel kommen, wird der Herr »hinzufügen«, wenn wir »zuerst« nach ihm trachten. Dabei will Gott uns keine echte Freude vorenthalten, er will uns Begegnungen schenken, die Spuren des Segens hinterlassen. Es muss nicht zu spät sein für ein Umdenken, für eine Umkehr und Neuorientierung. Man kann Freunde suchen, die Freunde Gottes sind. Das gilt für mich und auch für mein Kind.

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Beten verändert

Heute, wo hunderttausendfach abgetrieben wird, hätten viele kein Verständnis für die kinderlose Hanna. Diese gläubige Israelitin aber wünschte sich dringend ein Kind.
Glaubensvolle Leute haben zu allen Zeiten einen Ausweg, wenn sie in Not sind: das Gebet! Und so betete auch sie zum HERRN, tonlos. Ihre Stimme hörte man nicht. Wenn auch der diensttuende Priester sie völlig verkannte und sie sogar für eine Betrunkene hielt, nahm ihr Gott das Schreien ihres Herzens gern zur Kenntnis.
Jeder Gläubige kann es bezeugen: Gott hört Gebete! Auch wenn nach außen hin nichts geschieht. Niemand sollte glauben, weil der HERR unsere Gebete nicht sogleich oder vielleicht sogar niemals nach unseren Wünschen erhört, es wäre dann sinnlos weiter zu beten. Einige mussten jahrelang auf die Erhörung warten, weil es Gott gefallen hat, den Glauben zu prüfen. Andere wurden schnell erhört. Beten Sie deshalb weiter, damit Gott auch Ihre Not wendet oder – Sie persönlich verändert.
Die Schrift berichtet von Hanna, dass sie völlig verwandelt die Gegenwart Gottes verließ. Die innere Bitterkeit war fort, und der Appetit stellte sich wieder ein. Ihr Gebet wurde in angemessener Zeit erhört. Sie bekam das ersehnte Kind: Samuel, der später ein großer Gottesmann wurde.
Wie gesagt: Beten verändert uns selbst! Auch das Neue Testament bezeugt es: »… der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken bewahren in Christus Jesus« (Philipper 4,7). Wir wünschen Ihnen diesen inneren Frieden!

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Medizin überflüssig

Die Bibel berichtet im heutigen Tagesvers von einer ganz eigenartigen zukünftigen Stadt, wie es sie bislang noch nie gegeben hat. Vieles, was heute in jeder Stadt zu finden ist, wird dort fehlen. Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken, Bestattungsunternehmen und Friedhöfe. Ja, bleiben denn dort alle Kranken und Sterbenden sich selbst überlassen? – Keineswegs! Es gibt dort keine Kranken mehr! Dort wird niemand mehr krank werden. – Heißt denn diese Stadt etwa Utopia, die es nie geben wird? – Nein, diese Stadt nennt die Bibel »das neue Jerusalem«. Es ist der Himmel, die Vollendung aller Absichten Gottes mit den Menschen.
Wir kennen unsere Welt nicht anders als voll Krankheit, Schmerz, Leid und Tod. Trotz aller erstaunlichen medizinischen Erfolge hat sich daran im Laufe der Jahrtausende im Wesentlichen nichts geändert. Doch gottlob wird diese Welt nicht für ewig bestehen. Gott wird eine neue Welt und eine neue Stadt von überirdischer Herrlichkeit schaffen, wo Menschen nicht mehr von Krankheiten, Schmerzen und Tod geplagt werden. Allerdings werden sich dort nicht alle wiederfinden. Bürger jener Stadt kann nur werden, wer sich schon hier hat »einbürgern« lassen. Wie das geschieht? – Durch den Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der stellvertretend für uns das gerechte Gericht Gottes über unsere Sünde auf sich genommen hat. Denn wer nicht glaubt, bleibt ewig wegen seiner Sünde von Gott verurteilt und von der »Stadt« ausgeschlossen. Und das ist dann die Hölle.

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Die Losung für heute

Er behütete sein Volk wie seinen Augapfel.

5. Mose 32,10

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Römer 8,38-39

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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