Weshalb zu Jesus kommen?

von Hanno Bolte | 20. November 2025 | Newsletter-Impuls

Sie ließen alles stehn und liegen – wegen ihm. Reden hatten sie ihn gehört. Ihnen blieb die Spucke weg. Er drosch kein leeres Stroh. Ihre Herzen wurden leicht. Sie atmeten auf. Dazu waren sie auch noch satt geworden. Tausende. Wie? Durch ein Wunder! »Das soll nur zu gerne so weitergehen«, so dachten sie jedenfalls. Denn der Mann löst ja alle Probleme. Am nächsten Tag kamen sie wieder zu ihm. »Der ist immer für eine Überraschung gut.« Die sollten sie auch erleben. Aber anders, als sie dachten: »Ihr sucht mich, nicht weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und gesättigt worden seid« (Johannes 6,26). Sie kriegten den Mund nicht mehr zu. »Das ist ja unerhört. Was bildet der sich ein. Der kann uns mal.« Und schon machten sie sich auf die Socken. Doch diesmal weg von Jesus. »Das haben wir doch nicht nötig, uns von ihm anmachen zu lassen.«

Nur ein kleiner Rest bleibt zurück. »Wollt ihr etwa auch weggehen?«, fragt Jesus diese. War das nicht eher ungeschickt. Wenn die nun auch noch in diese Weg-von-Jesus-Bewegung geraten? Da meldet sich der Wortführer der kleinen zurückbleibenden Gruppe: »Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.«

Gestillter Hunger, so dringend dieses Bedürfnis auch sein mag, Heilungen, so flehend sie auch erbeten werden – es geht um mehr! Es geht um die persönliche Beziehung zu Jesus. Denn nur er gibt ewiges Leben. Das ist letztlich wichtiger als mein »Brot« heute und die Erfüllung meiner Wünsche und Sehnsüchte.

Helmut Blatt

Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht
hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten …
wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Johannes 6,35.37

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Die Losung für heute

Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.

5. Mose 10,18-19

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.

Matthäus 25,34.36

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